Tuesday, August 3, 2021
Mitochondrial Health

Fibromyalgie – austherapiert? Was kann wirklich helfen? Ein kommentierter Patientenbericht!



War es wirklich Fibromyalgie oder war es die Kombination von Mikronährstoffmängeln, metabolischen Syndrom und vermehrter Laktatbildung in Ruhe, also im Endeffekt eine mitochondriale Dysfunktion?
Welchen Anteil hat die intravenöse Sauerstofftherapie daran?

In diesem kommentierten Patientenbericht erfahren Sie, was möglich ist, wenn man die Grundlagen der Zellphysiologie bedenkt, untersucht und behandelt, anstatt mit den Schultern zu zucken oder Schmerzmedikamente zu verordnen.

Die Patientin wird nicht gesund, aber wesentliche Risikofaktoren werden reduziert, die Schmerzmedikamente entfallen, die Lebensqualität steigt immens und das alles noch in diesem Leben. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Was haben wir gemacht?
Korrektur von Gewicht (8kg weniger Fett) und extrazellulärem Wassser durch Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzung – die Patientin hatte schon eingangs einen recht niedrigen Kohlenhydratkonsum bei gemäß DGE-Vorgabe leicht unterkalorischer Ernährung.
Der Knochen-Knnorpelumsatz wurde in die Norm gebracht, CRP gesenkt, siehe dazu den folgenden Artikel zur intravenösen Sauerstofftherapie und der Wirkung auf den IL1/IL1-RA-Quotienten!
Das übersteigerte TH1-gewichtete Immunsystem wurde harmonisiert und mit der Oxyvenierung vorübergehend in ein TH2-Switch versetzt.
Die Dysbalancen des Elektrolyt- und Spurenelementestatus wurden genauso wie die essentiellen Fettsäuren, der Aminosäurestatus, die Antioxidantien, der Säure-Base-Status nach Sander, Cholesterinspiegel, LDL-Subklassen, die Nierenfunktion, die Leberbelastung, die totale Histaminabbaukapazität, die Darmflora, die kurzkettigen Fettsäuren im Stuhl, die Glutenunverträglichkeit angegangen. Ein nitrosativer Stress bestand gar nicht, eine oxidative Belastung mit erhöhtem ADMA aber sehr wohl.
Mitochodrienfunktionstests hatten wir gar nicht bestimmt.

Die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger erreicht eine Optimierung des Quotienten aus IL1-/IL1-RA und senkt damit gemäß der Datenlage der Literatur die Entzündung im Körper.

Interleukin 1
Interleukin-1 (IL-1) wird von Makrophagen, Endothelzellen, Fibroblasten und einigen anderen Zellen gebildet und ist ein entzündungsfördernder Signalstoff. Bei chronischen Entzündungen kann diese Reaktion aber außer Kontrolle geraten. IL-1 lagert sich an den Chondrozyten an und bewirkt die Freisetzung knorpelzerstörender Enzyme, wodurch es zum Abbau von Knorpelsubstanz und letztendlich zur Zerstörung der Gelenke kommt.

Wir sehen also eine Bedeutung einer Gewebeschädigung und kleinen Entzündung für die Reparatur und wir erkennen, dass der Prozess nicht chronisch verlaufen darf und daher muss der IL-RA, also der IL1-Rezeptorantogonist, gestärkt werden, um den Prozess auch wieder zu beenden.

Besonders interessant ist es also, wenn der Körper in die Lage versetzt wir, aus eigener Kraft diesen Interleukin-1-Antagonosten aufzubauen.

Intravenous oxygen insufflation (IOI) changes the IL-1-Ra:IL-1β ratio in autologous conditioned serum

Methods
Venous blood from 15 patients which underwent intravenous oxygen insufflation (IOI) for routinely preventive purposes was taken before the first, the 6th, and the 9th session of intravenous oxygen insufflation. IL-1β and IL-1-RA levels were quantified from serum and from autologous conditioned serum (ACS).

Results
Previous intravenous oxygen insufflation treatments significantly reduced IL-1β levels in autologous conditioned serum from mean 67.85pg/ml (before the first treatment) down to mean 4.08pg/ml (before the 9th treatment). Post conditioning levels of IL-1Ra were not changed to any significant degree (before 1st/before6th/ before 9th treatment: 1038.37 ± 140.51 / 900.30 ± 79.24 / 902.84 ± 95.68). Thus, the IL-1Ra:IL-1β ratio was altered on a molecule to molecule basis from a mean of 37.03:1 up to a mean 223.54:1 through the pretreatment.

Conclusion
IOI alters the IL-1Ra:IL-1ß ratio of autologous conditioned serum to a more favorable ratio which might mitigate the inflammatory cascade more efficaciously.

DOI:10.21203/rs.3.rs-355919/v1
https://www.researchsquare.com/article/rs-355919/v1

Weitere Infos unter:
www.dr-wiechert.com

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Bitte beachten Sie:
Die hier dargebotenen Informationen und Empfehlungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und haben weder werbenden, noch beratenden Charakter. Sie ersetzen in keinem Fall den individuellen, persönlichen Rat eines Arztes und sind auch keine medizinische Hilfe. Von einer Behandlung ohne Absprache mit einem Arzt in diesem Fachgebiet – insbesondere bei bekannten Vorerkrankungen und unklaren Beschwerden – wird dringend abgeraten.

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9 thoughts on “Fibromyalgie – austherapiert? Was kann wirklich helfen? Ein kommentierter Patientenbericht!
  1. Ihre Praxis ist ca 600 km von meinem Wohnort entfernt. Für eine Diagnostik/Labor würde ich diese Strecke gerne fahren. Wenn ich aber hier im Beitrag von einer täglichen bzw wöchentlichen Therapie höre, stelle ich mir das schwierig vor.
    Gibt es einen Verbund von Ärzten, die so arbeiten wie Sie oder könnten Sie mich nach Diagnostik/Labor jemanden zur Behandlung an jemanden in meiner Nähe empfehlen?
    Ich wäre wirklich sehr an einer Verbesserung meiner Situation interessiert (Fibromyalgie?/Mitochondriopathie?)
    Viele Grüße

  2. Was kostet so eine Diagnostik ? Da ist man doch locker 10000 Euro plus Ergänzungsmitte los.wer heilt hat recht .Das ist alles sehr komplex und bedarf einer professionellen Begleitung .

  3. Wurde aus einem bestimmten Grund auf eine Schwermetallüberprüfung verzichtet? Wenn man (als Laie) recherchiert, wird eine Schwermetallbelastung oft als mögliche Ursache für Fibromyalgie genannt.
    LG

  4. Leider kein wirklicher Informationsgehalt außer der Botschaft lass dich bei mir behandeln. Welche inhaltlichen Ansätze außer der Vitamin D Gabe und Oxigenierung ( dazu keine weitere Information zum Wirkanatz in diesem Fall).

  5. Was zeigt uns das auf ? Die standart
    Nahrung ist völlig unzureichend .Die
    Bio Nahrung ist meistens ne Katastrophe da die Nährstoffe nicht ausreichend vorhanden , nicht zellverfügbar , gar nicht vohanden oder sogar hemmend sich auf die Aufnahme auswirken . Die Katabolprozesse laufen langsam und schleichend ab . Was hilft ist
    lesen und seine eigene Diät optimieren um sich nach möglichkeit Erhaltend oder sogar Katabol zu ernähren .

  6. Hallo ihr liebem,ich muss euch was mitteilen.Jahrelang hatte ich Muskelschmerzen.plus andere Wehwehchen. HAB all die Jahre Ibuflam800 eingenommen. ES HAT NICHT GEHOLFEN. In der Zeit ging meine Ehe auseinanderacht Jahre weotere Schmerzen das war so schlimm
    Auch eine Ärtztin konnte mir nicht helfem
    Dann war ich geschieden mein Leben wurde rihoger um mich rum. Bin geheilt,schmerzen weg.hat alles so ca.1 Jahr gedauert.Das war meine schwere Krankheit. Loslassen von dem was man nicht änderm kann

  7. Also ich hab seit 15 Jahren Firbromyalgie. Wurde auch mit Chemie zugemüllt. Ich hab ein Selbsexperiment gemacht mit meiner Ärztin. Und habe einfach 78 Hochdosierte Vitamine Mineralien + Extrakte zu mir genommen. DMSO MSM L-Carnosin also alles . Und nehme die jeden Tag seit 6 Jahren mit sehr hohen aufwand Spenden Sammeln usw. Und kann sagen mit den Sachen ist die Fibromyaglie komplett gestoppt. Einzig wenn Winter ist Wetterveränderrungen kommt die Fibro wieder zurück schwächer aber Merkbar. Ein Klima mit 25 Grad ist für mich ein muss. Ernährung brachte bei mir keinerlei Veränderrung ich leide immernoch an Übergewicht selbst mit Low Carb Gemüse usw ich denke die Chemie vorher hat meine Hormone gestört mein Testo ist bei 1.26 – 5 auf der Liste.

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